Weisses Kreuz | Innsbruck – Austria
Im Herzen der Innsbrucker Altstadt, nur wenige Meter vom berühmten Goldenen Dachl entfernt, erlebt das Hotel Weisses Kreuz dank des Projekts von NOA eine neue Blütezeit. Dieses historische Gebäude aus dem Jahr 1460 wird zu einer immersiven Reise durch die Jahrhunderte, in der unregelmäßige Geometrien, gotische Decken und architektonische Spuren verschiedener Epochen mit einer mutigen und theatralischen zeitgenössischen Sprache koexistieren.
Die Neugestaltung umfasst die Hinzufügung einer gesamten Dachebene: ein neues blaues Loft, das sich sensibel in den geschützten Kontext einfügt und sich nach hinten mit sechs Panorama-Glaskuben öffnet, die die Stadt von der Nordkette bis zur Bergisel-Schanze überblicken. Die Gästereise beginnt in einem zeitlosen Korridor mit Spiegelwänden und -decken. Im sechsten Obergeschoss fungiert ein 13 Meter langer Messingtisch als Rezeption, Bar, Buffet und Treffpunkt, der einen Raum mit dem Thema „Baroque Chic Shock“ dominiert.
Die 48 Zimmer und Suiten verteilen sich auf die unteren Etagen, jedes in einem einzigen Ton getaucht: Blau, Rot, Grün oder Grau, durchgehend in Stoffen, Möbeln, Böden, Keramiken und Wänden. Jede Farbe entspricht einem bestimmten Grundriss. Zu den ikonischen Zimmern gehören die Mozart Suite in Rot und Gold mit Billardtisch, der Superpatio mit schwebenden Innengarten und Vintage-Möbeln sowie der berühmte „Besenschrank“, das kleinste Zimmer des Hotels, das absichtlich roh belassen wurde. Das gesamte Hotel wird zu einer Zeitreise durch verborgene Mottos, wiederentdeckte historische Wandmalereien und ein neues Loft, das den Blick dank aus dem Dach ragender Glaskuben bis zu den Sternen trägt.
Jahr
2021
Architekturbüro
NOA – Network of Architecture
Fotografie
Alex Filz
