Hilton Athens Hotel | Athen – Greece

Zwischen 1958 und 1963 an der Vassilissis Sofias Avenue erbaut, ist das Hilton Athens Hotel eines der ikonischsten Architekturdenkmäler des modernen Griechenlands und das erste große internationale Kettenhotel des Landes. Entworfen von den griechischen Architekten Prokopis Vasileiadis, Emmanuel Vourekas und Spyros Staikos, mit der Mitarbeit von Antonis Georgiadis und Inneneinrichtungen des New Yorker Büros Warner, Burns, Toan and Lunde, verkörpert das Gebäude den reinsten Ausdruck des Internationalen Stils im athenischen Kontext: Pentelischer Marmor, klare Linien und eine unverwechselbar griechische und gleichzeitig moderne Identität.

Am 20. April 1963 in Anwesenheit von Conrad Hilton persönlich eingeweiht, wurde das Hotel sofort zu einem kulturellen und gesellschaftlichen Wahrzeichen Athens und beherbergte in Zusammenarbeit mit Marilena Liacopoulou die erste zeitgenössische Kunstgalerie der Stadt. Das monumentale Fries an der Nordfassade des Gebäudes, vom Meisterkünstler Yiannis Moralis geschaffen und 1958 in Auftrag gegeben, greift durch eine außerordentlich moderne abstrakte Sprache mit griechischen Kunsttraditionen in Dialog.

In Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2004 in Athen wurde das Hotel von AETER Architects mit den Planern Alexandros Tombazis und Charis Bougadelis grundlegend renoviert und erweitert: 527 Zimmer und Suiten, 4 Restaurants und Bars, 14 Konferenzsäle, ein 1.500 m² großer Health Club und ein neuer Flügel mit 84 Zimmern auf sechs Etagen, alles unter Beibehaltung des ursprünglichen architektonischen Charakters. Im Januar 2022 schloss das Hotel für eine weitere Transformation, die es als Conrad Athens unter dem Namen „The Ilisian“ wiedereröffnen wird.

Jahr
1963 / Olympische Renovierung: 2003

Ursprüngliche Architekten
Prokopis Vasileiadis, Emmanuel Vourekas, Spyros Staikos

Fassadenkunst
Yiannis Moralis

Renovierungsbüro 2003
AETER Architects (Alexandros Tombazis, Charis Bougadelis)