Falkensteiner Family Resort Lido | Südtirol – Italy
Das Falkensteiner Family Resort Lido ist das historisch erste Hotel der Familie Falkensteiner, heute von NOA in einen wahren dreidimensionalen Spielplatz für Familien mit Kindern verwandelt, ohne die ursprüngliche Identität der Anlage zu verlieren. Das ikonischste Element ist das neue Wellendach, eine große Stahlbeton- und Stahl-Holz-Balkenkonstruktion, die Alt- und Neubau verbindet, sich mit Vegetation bedeckt und bis zum Verschmelzen mit dem Boden abfällt.
Auf dieser schwebenden Landschaft entwickeln sich eine 163 Meter lange Skipiste mit ganzjährig nutzbarem Skilift, eine Eislaufbahn, Fitnessparcours, eine Kart-Bahn, ein Mini-Abenteuerparcours, Spielbereiche und ein langer Panoramarundweg. An der Westseite befinden sich Fußball- und Basketballfelder sowie die Ankunft einer 120 Meter langen Wasserrutsche, die in den See taucht und mit der Welt der Pools und unterirdischen Spielbereiche verbindet.
Die Fassaden werden durch eine einheitliche Farbe für das Mauerwerk und geometrische Muster aus Naturholz vereinheitlicht, die an alte Alpenställe erinnern und die Verbindung mit der Landschaft stärken. Die Beziehung zum See wird durch einen künstlichen Hügel neu gestaltet, der den Erwachsenen-Spa, eine große Terrasse und einen teilweise überdachten beheizten Pool beherbergt, der in Richtung Wasserfläche überläuft.
Die Innenräume wechseln zwischen spielerischer Atmosphäre und Entspannung: Das dreistöckige Restaurant garantiert allen Gästen Seeblick, mit Möbeln und Lichtern, die von Wald, Seerosen und Schilf inspiriert sind. Rezeption und Eingang werden mit dekorierten Säulen neu interpretiert, die an den Wald erinnern, mit lebhaften Farben und Schaukeln neben einer Elternlounge. 36 neue Zimmer ergänzen die bestehenden 82, mit Elternzone, durch Schiebepaneel getrennter Kinderzone und Bad mit Waschbecken in verschiedenen Höhen. Das gesamte Projekt vereint Natur, Spiel und Komfort als ein einheitliches, auf Erlebnisqualität ausgerichtetes System.
Jahr
2021
Architekturbüro
NOA – network of architecture
Fotografie
Alex Filz
